Tipps

Sport ist gesund und macht Spaß. Bewegung ist notwendig, wenn man fit bleiben will. Wahrscheinlich treiben auch Sie Sport, laufen, schwimmen,  fahren Rad oder wandern. Vielleicht  sind Sie Mitglied in einem Fitnessstudio.

Was immer Sie machen - für Ihre Kinder sind Sie ein Vorbild, auch beim Sporttreiben. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und machen Sie Angebote, aber stellen Sie die Leistung nicht in den Vordergrund. Zwingen Sie Ihre Kinder keinesfalls  zu sportlichen Aktivitäten – das geht meistens schief und verdirbt den Spaß an Bewegung.

Wenn Sie oder Ihre Kinder regelmäßig Sport treiben, alleine, im Verein oder Fitnessstudio, sollten Sie folgendes beachten:

Wägen Sie ab, wie viel Sport gut für Sie ist, damit er nicht  zu einer Überbelastung führt. Nehmen Sie auch die Intensität kritisch unter die Lupe.

Gehen Sie kritisch mit vermeintlich harmlosen Mitteln für Ihr Kind um. Wenn Eltern ihren Kindern Vitaminpillen geben und das damit begründen, dass es sich damit in der Schule besser konzentrieren kann, vermittelt das eine Mentalität, die sich Kinder womöglich aneignen: Ich nehme etwas, damit ich besser bin.  

Verzichten Sie auf Nahrungsergänzungsmittel; sie sind in der Regel überflüssig. Wenn Sie z.B. wegen des Laufens Pillen nehmen, wird ihr Kind verinnerlichen, dass Sport besser funktioniert, wenn man etwas einnimmt. Versuchen Sie lieber, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Planen Sie dafür regelmäßig eine gemeinsame Familienmahlzeit ein.

Zusätzlich eingenommenes Magnesium schadet manchmal mehr als es nützt. Es gibt keine Belege dafür, dass Sie Muskelkrämpfe vermeiden, wenn Sie vor und während des Sports Magnesium einnehmen. Vielmehr kann das Durchfall verursachen und eine Elektrolytstörung verschlimmern.

Schmerzen sind ein Warnzeichen und weisen auf Überbelastung hin. Nehmen Sie kein Schmerzmittel, um überhaupt oder mehr Sport treiben zu  können. Nehmen Sie Schmerzmittel auf keinen Fall prophylaktisch vor dem Sport, sondern nur in Ausnahmefällen, wenn Sie hinterher starke Schmerzen haben.

Denken Sie über Ihren eigenen Leistungsanspruch nach und versuchen Sie, eigene Rückschläge oder Niederlagen nicht tragisch zu nehmen. Damit nehmen Sie Leistungsdruck heraus und können Ihrem Kind besser den Spaß am Sport vermitteln.

Denken Sie immer mal wieder über Ihren eigenen Antrieb und Ihre Ziele nach. Ist es der Spaß? Das Gemeinschaftsgefühl? Das Aussehen? Die Gewichtskontrolle? Leistung? Denken Sie daran, dass Ihre Motive und Ihre Ziele Ihr Kind beeinflussen können.