Abkehr vom Zigaretten-Qualm - Daten und Fakten zu jugendlichen Rauchgewohnheiten

Rauchen liegt bei vielen Jugendlichen nicht mehr im Trend. Betrachtet man die vergangenen zehn Jahre, ist der Konsum bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland deutlich zurückgegangen. 2001 rauchten noch 27,5 % aller 12- bis 17-Jährigen Zigaretten, im Jahr 2015 lag die Quote nur noch bei 9,6 % (BZgA, Drogenaffinitätsstudie 2015).

Auch bei den Frankfurter Jugendlichen sind die Zahlen rückläufig, dennoch ist Tabak  weiterhin nach Alkohol die meist konsumierte Droge. Laut der jährlichen Studie Monitoring System Drogentrends, bei der etwa 1.500 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren nach ihrem Drogenkonsum befragt werden, haben 57 Prozent der 15- bis 18-Jährigen mindestens einmal in ihrem Leben geraucht oder „gedampft“, wobei die Konsumerfahrung mit Shishas mit 50 Prozent etwas höher liegt als die mit Zigaretten (40 Prozent). 33 Prozent der Frankfurter Jugendlichen haben im zurückliegenden Monat Zigaretten oder Shisha konsumiert; 11 Prozent rauchen täglich Zigaretten, Shisha oder E-Zigaretten - erneut weniger als im Vorjahr. Das aktuelle Einstiegsalter liegt bei 14,3 Jahren.

Etwas weniger als die Hälfte der Befragten (49%) haben mindestens einmal irgendein elektronisches Dampferzeugnis konsumiert. E-Shishas sind dabei weiter verbreitet als E-Zigaretten.

 

Die Shisha als E-Produkt im Aufwind

Lange waren Wasserpfeifen (Shishas) bei Jugendlichen sehr populär, inzwischen ist dieser Trend wieder leicht rückläufig. Eine neue Form des Rauchens ist die E-Shisha. Hierbei handels es sich um eine elektronische Zigarette, die auch nikotinfrei gehandelt wird. Mehr informationen zur (E-)Shisha finden Sie hier.